Erkennung einer Massenpanik (BPSE WS21)

Bachelor PSE WS21: Erkennung einer Massenpanik (mit Prof. Dr. Elke Hergenröther)

Projektbeschreibung

In unserem Systemprojekt wollen wir die Frage untersuchen, mit welchen heutigen Methoden der grafischen Datenverarbeitung sowie mit welcher Hardware sich die Dynamik einer Massenpanik automatisiert erkennen lässt. Motiviert ist die Fragestellung durch immer wieder vorkommende Katastrophen, die durch die Dynamik in einer Masse und von Menschen durch äußere Anlässe oder von selbst entstehen. Eine automatische Erkennung ließe es zu, dass im weiteren gezielte Verhaltenshinweise gegeben werden, die Menschenleben retten können. Hierzu wollen wir in Projektform unterschiedliche Fragestellungen untersuchen:

 

  • Wie lassen sich in einer Menschenmenge einzelne Personen und ihre Bewegung automatisch erkennen?

    Hierzu bieten sich unterschiedliche bekannte Algorithmen zur Verarbeitung von Bildern an, die sich praktisch bewerten lassen.

     
  • Lässt sich eine Erkennung realisieren, bei der einzelne Personen nicht mehr unterscheidbar sind?

    Schwierigkeiten bei der Erkennung kann es durch größere Entfernungen aber auch durch einen schrägen Blickwinkel oder auch den Blick senkrecht von oben geben.
     
  • Welche Hardware ist geeignet, um eine Erkennung möglich zu machen?

    Kamerabilder bieten mittlerweile hohe Auflösungen zu geringen Preisen. Je nach Entfernung von der Menschenmenge und der Anzahl von Kameras lassen sich Bilddaten unterschiedlicher Güte zur weiteren Verarbeitung erzeugen. Weiterhin können alternativ zur Aufnahme im sichtbaren Lichtbereich auch Wärmebildkameras eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es auch Radarsensoren, die bei näheren Entfernungen Bewegungen detektieren können. Ein Kombination unterschiedlicher Hardware könnte bessere Ergebnisse liefern.
     
  • Wie sicher lässt sich eine Massenpanik anhand der heute bekannten Ansätze erkennen?

    Die Erkennnung von Personen und deren Bewegung kann die Grundlage bieten. Allerdings spielen auch Faktoren wie der Abstand der Personen untereinander und äußere Anlässe eine Rolle bei der Entstehung.
     

Je nach Anzahl der Teilnehmenden können mehrere Fragestellungen und Ansätze durch kleinere Teams untersucht werden.

Kontakt

Die Projektergebnisse der einzelnen Gruppen

PanicSim - Simulieren von Menschenmassen

Gruppe 1

Ziel war das Erstellen von Software, welche eine Menschenmasse, in Form von entsprechenden Bewegungs- und Vitaldaten, simuliert.

RADACC - Radar Aided Detection and Analysis of Crowds in (live) Camera feeds

Gruppe 2

Ziel war das Erstellen von Software zur Warnung vor Massenpaniken.

SUS - Stampede Undermining Service

Im Rahmen des Projektes beschäftigte sich diese Projektgruppe mit der Fragestellung, inwiefern eine Kombination aus regelmäßiger Standortermittlung und Infrarot eine sinnvolle Methode zur Ermittlung der Menschendichte und zurfrühzeitigen Erkennung einer Massenpanik darstellt.

Kontakt

Forschungsleiter
Prof. Dr. Jens-Peter Akelbein

Kommunikation
Büro: D19, 3.07

+49.6151.16-38481
Details zur Person