Prof. Dr. Jens-Peter Akelbein

Professur

Technische Informatik, Softwaretechnik und Grundlagen der Informatik

Fachgebiete

Embedded Systeme und das Internet of Things IoT

Lehrveranstaltungen Wintersemester 2021/22

  • Mikroprozessorsysteme (B.Sc.)
  • Systemprojekt (B.Sc.) "Erkennung einer Massenpanik" (Beschreibung s.u.)
  • Duale Praxisphase "Elaborierte IT-Prozesse" mit "Wissenschaftlichem Seminar" (M.Sc.)

Zu allen meinen Veranstaltungen besteht zum jeweils ersten Vorlesungstermin Anwesenheitspflicht! Hier vergebe ich Restplätze. Sollte Sie teilnehmen wollen und zu dem Termin verhindert sein, kontaktieren Sie mich vorab. Nachträglich vergebe ich keine Restplätze.

 

Studentische Arbeiten

Masterarbeiten, Bachelorarbeiten und R&D Studies zu aktuellen Themen aus meinen Fachgebieten biete ich auf der Seite meiner Arbeitsgruppe Embedded Systems Technology EST an.

Aufgaben im Fachbereich Informatik

Promotionsbetreuung

Promotionen betreue ich im Rahmen Promotionszentrums für Angewandte Informatik PZAI.

Forschung

Förderprojekte zu aktuellen Forschungsfragen in Fachgebieten führe ich im Rahmen meiner Arbeitsgruppe EST. Eine Übersicht über aktuelle und abgeschlossene Projekte finden Sie dort.

Systemprojekt (B.Sc.) "Erkennung einer Massenpanik" (mit Prof. Dr. Elke Hergenröther)

In unserem Systemprojekt wollen wir die Frage untersuchen, mit welchen heutigen Methoden der grafischen Datenverarbeitung sowie mit welcher Hardware sich die Dynamik einer Massenpanik automatisiert erkennen lässt. Motiviert ist die Fragestellung durch immer wieder vorkommende Katastrophen, die durch die Dynamik in einer Masse und von Menschen durch äußere Anlässe oder von selbst entstehen. Eine automatische Erkennung ließe es zu, dass im weiteren gezielte Verhaltenshinweise gegeben werden, die Menschenleben retten können. Hierzu wollen wir in Projektform unterschiedliche Fragestellungen untersuchen:
- Wie lassen sich in einer Menschenmenge einzelne Personen und ihre Bewegung automatisch erkennen?
Hierzu bieten sich unterschiedliche bekannte Algorithmen zur Verarbeitung von Bildern an, die sich praktisch bewerten lassen.
- Lässt sich eine Erkennung realisieren, bei der einzelne Personen nicht mehr unterscheidbar sind?
Schwierigkeiten bei der Erkennung kann es durch größere Entfernungen aber auch durch einen schrägen Blickwinkel oder auch den Blick senkrecht von oben geben.
- Welche Hardware ist geeignet, um eine Erkennung möglich zu machen?
Kamerabilder bieten mittlerweile hohe Auflösungen zu geringen Preisen. Je nach Entfernung von der Menschenmenge und der Anzahl von Kameras lassen sich Bilddaten unterschiedlicher Güte zur weiteren Verarbeitung erzeugen. Weiterhin können alternativ zur Aufnahme im sichtbaren Lichtbereich auch Wärmebildkameras eingesetzt werden. Mittlerweile gibt es auch Radarsensoren, die bei näheren Entfernungen Bewegungen detektieren können. Ein Kombination unterschiedlicher Hardware könnte bessere Ergebnisse liefern.
- Wie sicher lässt sich eine Massenpanik anhand der heute bekannten Ansätze erkennen?
Die Erkennnung von Personen und deren Bewegung kann die Grundlage bieten. Allerdings spielen auch Faktoren wie der Abstand der Personen untereinander und äußere Anlässe eine Rolle bei der Entstehung.

Je nach Anzahl der Teilnehmenden können mehrere Fragestellungen und Ansätze durch kleinere Teams untersucht werden.

Kontakt

Prof. Dr. Jens-Peter Akelbein

Kommunikation
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Büro: D19, 3.07

+49.6151.16-38481
Jens-Peter Akelbein