sDDS4SmartHome

Übersicht

Forschungsprojekt

sDDS4Smarthome - Interoperabilität im Smart-Home-Kontext über eine standardisierte datenzentrierte Middleware

Leitung

Prof. Dr.-Ing. Jens-Peter Akelbein, Gesamtprojektleitung

Beteiligte

Mario Hoss

Projektpartner

Laufzeit

04/2016 - 12/2017

Projektbeschreibung

Das Konzept des „Smart Home“ gewinnt zunehmend an Bedeutung: alle Geräte im Haushalt sollen sich intelligent vernetzen. Die dahinter stehende Haussteuerung sorgt dabei nicht nur für Komfort,  Sicherheit und Assistenz der Bewohner, sondern beeinflusst den Energieverbrauch aktiv und optimiert z.B. die Verbrauchskosten.

In der Praxis stellt jedoch die mangelnde Interoperabilität unterschiedlicher Technologien und Produkte konkurrierender Hersteller noch immer eine große Herausforderung bei der intelligenten Vernetzung dar.

Der Ansatz vieler Hersteller, einzelne Geräte statt untereinander über eine zentrale Instanz (Broker) zu vernetzen, welche mit der Cloud des Herstellers verbunden ist, entspricht dabei häufig nicht dem Schutzbedürfnis der Bewohner und auch nicht der generellen Vorstellung des „Internet of Things“: In diesem sollte vielmehr jedes Gerät prinzipiell mit jedem anderen – unter Berücksichtigung der Sicherheitsvorgaben – direkt kommunizieren können. Weiterhin legt ein Produkt als zentrale Instanz heute fest, welche Geräte im Haus eingesetzt werden können. Als untere Protokollschichten kommen hier unter anderem 6LoWPAN, ZigBee, Z-Wave, KNX, EnOcean oder BlueTooth zum Einsatz, die durch unterschiedliche Herstellerkooperationen standardisiert werden. Für den grundlegenden Ablauf des Verschickens und Empfangens kommen teilweise standardisierte Protokolle wie MQTT zum Einsatz.  Welche Nachrichten letztlich verschickt werden und welches Protokoll den Ablauf für Verschicken und Empfangen festlegt, entscheidet der Hersteller des Brokers.

Forschungsleiter

Jens-Peter Akelbein

Schöfferstraße 10
64295 Darmstadt
: D19,3.07
+49.6151.16-38481
+49.6151.16-38935
Jens-Peter Akelbein
Details zur Person

Gefördert durch

Das Projekt wird finanziert aus dem Förderprogramm "Forschung für die Praxis" des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst.

Dokumentation

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